Nach dem starken Erdbeben im pazifischen Inselstaat Vanuatu besteht nach Meinung des Pacific Tsunami Warning Centers keine Gefahr mehr, dass ein Tsunami die Region gefährden könnte. Die für Vanuatu, die Solomonen und Neukaledonien geltende Tsunamiwarnung wurde deswegen aufgehoben. Das Erdbeben ereignete sich am Freitag, dem 28. Mai um 04.14:48&nbsp;Uhr Ortszeit (19:14:48&nbsp;Uhr MESZ am 27. Mai) und erreichte eine Stärke vom 7,2&nbsp;Mw auf der Momenten-Magnituden-Skala, gab der United States Geological Survey (USGS) bekannt. Das Hypozentrum des Erdbebens hat nach Angaben der US-Erdbebenwarte in Denver rund 215&nbsp;km nord-nordwestlich von Luganville auf Espiritu Santo und rund 2.070&nbsp;km nordöstlich von Brisbane im australischen Bundesstaat Queensland in 36&nbsp;km Tiefe gelegen.
Der USGS hatte zunächst gemeldet, dass das Erdbeben eine Magnitude von 7,6&nbsp;Mw erreicht habe.
Aus Vanuatu wurden keine Opfer oder Schäden gemeldet.